Denervation des Schultergelenks

 

Der Schulterschmerz

schulterschmerzenChronische Schmerzzustände des Schultergelenkes sind im Vergleich zu anderen großen Gelenken recht selten. Nichtsdestotrotz: Wenn man darunter leidet hat man mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität zu kämpfen.

Nicht nur aufgrund des Schmerzes, sondern vor allem aufgrund der Schonhaltung. Die meisten Betroffenen können vor Schmerz oder aus Angst vor dem Schmerz den Arm nicht mehr heben. Eine Schultergelenks­Denervation kann da als letzte chirurgische Möglichkeit Abhilfe schaffen.

 

Zunächst Ausschöpfung aller Orthopädischer Maßnahmen

Zunächst muss aber die Schmerzursache behandelt werden, in der Regel von Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dies geschieht oft operativ. Je nach Schmerzursache muss z.B. die Rotatorenmanchette wiederhergestellt werden, eine subacromiale Plastik durchgeführt werden oder bei Arthrose oder Arthritis ein künstliches Schultergelenk implantiert werden.

 

Die Schultergelenksdenervation

Wenn dann aber weiterhin hartnäckige Schmerzen bestehen mit massiver Bewegungseinschränkung, was je nach vorheriger Operation bei bis zu 20% der Patienten der Fall ist, dann kann man auch bei diesem Gelenk eine Denervation, also Durchtrennung des sensiblen Gelenknerven (hier handelt es sich um einen einzigen Nervenast auf der Vorderseite des Schultergelenks) Abhilfe schaffen. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa 30 Minuten. Bereits 2 Tage danach wird der Arm zur Beübung freigegeben und kann in den meisten Fällen wieder voll bewegt werden, da das einzige Hindernis der Schmerz gewesen ist und nicht das Gelenk selbst.

In Einzelfällen klagen die Patienten nicht über einen Gelenkschmerz, sondern über einen unerträglichen Narbenschmerz nach einer früheren Schulteroperation. In diesem Fall wird zur Therapie eine Denervation des Hautnerven durchgeführt, wobei dann neben dem Verschwinden des Schmerzes immer auch ein Taubheitsgefühl der Haut über der Schulter resultiert. Dies wird muss vor der Operation jedem klar sein, wird aber von den Betroffenen als das kleinere Übel gern hingenommen.

 

Risiken

Neben den bekannten Operationsrisiken wie Blutung, Infektion, Narbe, Thrombose, Embolie, Verletzung von Gefäßen, Nerven und der Pleura, was sehr unwahrscheinlich ist, besteht das Hauptrisiko darin, dass die resultierende Schmerzreduktion nur gering ausfällt oder nicht dauerhaft ist. Trotzdem ist dieser relativ kleine Eingriff bei großem Leidensdruck des Patienten auf jeden Fall, bei korrekt gestellter Indikation, zu empfehlen.

 

Statistiken

Da diese Eingriffe in geringer Zahl durchgeführt werden, gibt es keine belastbaren Studien über die Erfolgsraten und über Langzeitergebnisse. Prof. Dellon von der Johns ­Hopkins­ Universität in Baltimore (USA) hat 2004 eine Studie veröffentlicht, bei der 12 Patienten über 14 Monate nachbeobachtet wurden. 9 davon bewerteten das Ergebnis nach dieser Zeit als sehr gut, 2 als gut und 1 als nicht gut. Aufgrund der geringen Anzahl der Teilnehmer an dieser Studie und fehlender Vergleichsstudien aus anderen Universitäten kann man die Ergebnisse aber nicht hochrechnen.

Ihr Arzt

Ihr ArztDr. med. Georgios Xydias ist Facharzt für Plastische Chirurgie, Gründer und Ärztlicher Leiter von DENERVATIO, dem Zentrum für Gelenkdenervationen am Standort ...

Weiterlesen ...

Das Zentrum

zmejaDENERVATIO in Berlin und Düsseldorf ist eine überregionale Anlauf- stelle für chronische Gelenkschmerz-Patienten mit Schmerzen im Kniegelenk, Handgelenk ...

Weiterlesen ...

Aktuelles

neu-415Am 05. Mai 2014 um 19.00 Uhr hält Dr. Xydias einen weiteren Vortrag über die Kniegelenksarthrose und deren Behandlungsmöglichkeiten bei der VHS in Düsseldorf ...

Weiterlesen ...

Termin vereinbaren

ChronologicalReviewKommen Sie in unsere Praxen und lassen Sie sicht testen. Die Untersuchung sagt voraus, ob Sie von einer Denervation profitieren.

Weiterlesen ...