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Welche Patienten behandeln Sie?

Wir behandeln Patienten mit chronischen (lange währenden) Schmerzen im Kniegelenk, Handgelenk, Schultergelenk und Sprunggelenk, vor allem wenn vorherige Behandlungen seitens des behandelnden Orthopäden keine Beschwerdebesserung gebracht haben.

 

Werden auch gesetzlich Versicherte behandelt?

Alle Krankenkassen tragen die Kosten für die Behandlung (Operation) im Krankenhaus. Allerdings wird die ca. einstündige Voruntersuchung und Denervationstestung privat in Rechnung gestellt (ca. 90 EUR), da unsere Praxen in Berlin und Düsseldorf reine Privatpraxen sind.

 

Was ist eine Denervation eines Gelenkes?

Prinzip der Gelenkdenervation ist die gezielte Unterbrechung oder Dekompression schmerzleitender, zum Rückenmark ziehender Nervenfasern, ohne dabei die Hautsensibilität oder die Steuerung der Muskulatur zu beeinträchtigen. Ziel ist die Schmerzreduktion unter Erhalt der Restfunktion des Gelenkes, nicht die Behandlung der zugrundeliegenden gelenkschädigenden Erkrankung bzw. Stoppen des Verschleißes.

 

Welche Gelenke werden am häufigsten denerviert?

Am häufigsten wird immer noch das Handgelenk denerviert, gefolgt von einzelnen Fingergelenken und dem Kniegelenk.

 

Seit wann gibt es Denervationen?

Gelenkdenervationen sind eine deutsche Innovation. Die Grundlagen für diese Operationen wurden vom Anatomen Nikolaus Rüdinger (1832-1896) aus München geschaffen. Er beschrieb 1857 „die Gelenknerven des menschlichen Körpers“. Zwischen 1933 und 1957 folgten vereinzelt Arbeiten über die Denervation des Hüftgelenkes und des Sprunggelenkes. Der deutsche Chirurg Albrecht Wilhelm (*1929) verhalf durch die Durchführung der ersten Handgelenksdenervation 1959 diesem Prinzip zum Durchbruch.

Die Handgelenksdenervation ist heutzutage Standard bei komplexen Eingriffen am Handgelenk, wird aber oft auch isoliert durchgeführt. Basierend auf den hervorragenden Ergebnissen der Handgelenksdenervation wurden vor allem von Prof. Dr. Lee Dellon (*1944) von der John-Hopkins-Universität in Baltimore (USA) in den letzten Jahrzehnten (seit 1984) Denervationen auch an anderen Gelenken wie dem Kniegelenk, dem Schultergelenk und dem Sprunggelenk etabliert.

 

Wie kann ich einen Untersuchungstermin vereinbaren?

Sie können zur Zeit nur telefonisch Termine vereinbaren. Bitte klicken sie hier.

 

Brauche ich eine Überweisung?

Nein, Sie brauchen für die Erstuntersuchung keine Überweisung.

 

Kann man eine Kniegelenk-Denervation ambulant durchführen?

Nein. Es handelt sich um einen stationären Eingriff. Der Klinikaufenthalt beträgt nur 4-5 Tage.

 

Welche Narkoseform wird durchgeführt?

Eine Spinalanäshesie (sogenannte „Rückenmarksnarkose“) ist in den meisten Fällen möglich. Sie können sich jedoch auch für eine Vollnarkose entscheiden, wenn Sie nicht an einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung leiden.

 

Wie schnell komme ich nach der Knie-Denervation wieder auf die Beine?

Nach der Operation muss bis zum nächsten Morgen Bettruhe eingehalten werden. Am ersten Tag wird zusammen mit dem Krankengymnasten gelaufen, am dritten Tag in der Regel schon Treppen gestiegen ohne Gehstützen.

 

Kann ich mein Knie noch bewegen, wenn Sie die Nerven durchtrennt haben?

Ja, in vielen Fällen sogar besser als vorher. Denn: nur die Schmerzfasern werden durchtrennt. Die motorischen Nerven, welche die Muskulatur antreiben werden geschont. Auch die für die Hautsensibilität verantwortlichen Nerven werden zum größten Teil geschont, es kann jedoch ein kleines Areal um den Hautschnitt herum taub bleiben. Dies merkt man jedoch nur, wenn man mit dem Finger darüber streicht. Dadurch, dass das Knie deutlich weniger bis nicht mehr schmerzt, wird die Schonhaltung aufgegeben, so dass die Beweglichkeit des Kniegelenkes wieder voll ausgereizt werden kann.

Dadurch, daß das Knie nicht mehr schmerzt, wird die Schonhaltung aufgegeben, so dass die Beweglichkeit des Kniegelenkes wieder voll ausgereizt werden kann.

 

Fühlt sich das Knie nach der Denervation taub an?

Das, was man gemeinhin als "Knie" bezeichnet, also das äußere Knie, fühlt sich auch nach einer Denervation in der Regel normal an. Wir denervieren innen im Knie nur die Gelekkapsel. In speziellen Einzelfällen muss der Saphenusnerv ausgeschaltet werden, dann ist der halbe seitliche Unterschenkel taub - dies wird aber vorher entschieden und besprochen und wird hinterher von den Patienten gut toleriert.

 

Darf man die Schmerzfasern denn durchtrennen? Sind die nicht wichtig in der Zukunft?

Eine akute Infektion des Gelenkes soll durch Schmerz auf sich aufmerksam machen. Dann kann man auch schnell behandeln. Ein Verschleiß muss nicht jeden Tag durch Schmerz uns erinnern, dass er da ist. Wenn sich dann auch noch ein Schmerzgedächtnis ausbildet hat das fatale Folgen auf den Alltag, auf die Bewegungsabläufe mit Schonhaltung und zieht auch Folgeerkrankungen der gesunden Seite und der Wirbelsäule nach sich. Das darf und kann durch eine Denervation gestoppt werden.

Trotzdem wird der Patient auch in Zukunft eine akute Erkrankung, wie z.B. eine Infektion schmerzhaft spüren, denn man kann nicht alle feinen Nervenfasern kappen, sondern nur die Hauptleitungen.

 

Gibt es Operationsrisiken?

Dadurch, dass es sich um einen relativ kleinen und kurzen Eingriff handelt, der sich im Unterhautbereich abspielt sind die Risiken bei korrekter Ausführung der Operation sehr überschaubar. Die allgemeinen Risiken sind wie bei jeder anderen Operation theoretisch denkbar, aber faktisch extrem selten. Zu nennen sind hier bekannte Risiken wie unter anderem Blutung, Nachblutung, Infektion, Thrombose, Embolie, Wundheilungsstörung, Serom, Neurom, Taubheitsgefühl.

 

Wie lang sind die Schnitte am Kniegelenk?

Am Kniegelenk selbst werden keine Schnitte durchgeführt. Oberhalb, unterhalb und seitlich des Gelenkes werden zwei bis fünf Schnitte durchgeführt, je nach Ergebnis der vorherigen Testung im Denervations-zentrum. Die Schnitte sind zum Teil ca. 3-4 cm, zum Teil nur 2 cm lang. Die Schnitte sind oberflächlich, das Gelenk selbst wird nicht eröffnet!

 

Wann werden die Fäden entfernt?

Der Fadenzug erfolgt bei allen Operationen nach 12-14 Tagen ambulant in der Praxis.

 

Warum führt ein Plastischer Chirurg Knieoperationen durch?

Bei der Kniegelenksdenervation handelt es sich um eine Nervenoperation und nicht um eine Knieoperation. Der Eingriff findet außerhalb des Kniegelenkes statt. Das Prinzip der Denervation kommt aus der Handchirurgie und der rekonstruktiven Plastischen Chirurgie, sowie der Neurochirurgie. Diese Operationen sind sehr diffizil und werden unter dem Operationsmikroskop bzw. mit hoher Lupenbrillenvergrößerung durchgeführt. Das Gewebe und die unbeteiligten Nerven werden dadurch maximal geschont. Der Heilungsprozess ist dementsprechend zügig, die Narben kaum sichtbar.

 

Wie lange bin ich nach der Denervation schmerzfrei?

In vielen Fällen ist man nur nahezu, aber nicht gänzlich schmerzfrei. Ziel ist es jedoch, soweit schmerzbefreit zu sein, dass man keinerlei Schmerzmittel mehr benötigt. Die Studien, welche bis dato veröffentlicht wurden, zeigen sehr ermutigende Ergebnisse. Es gibt jedoch z.B. bezüglich der Kniegelenk-Denervation nur Studien, bei denen über maximal 19 Monate nach dem Eingriff beobachtet worden ist (Dellon 1996). Aktuell führt Dr. Xydias die weltweit erste Langzeitstudie über 5 Jahre durch. Alle Patienten werden gebeten uns und den künftigen Patienten zu helfen, indem die Fragebögen regelmäßig ausgefüllt und zurückgesendet werden.

Ihr Arzt

Ihr ArztDr. med. Georgios Xydias ist Facharzt für Plastische Chirurgie, Gründer und Ärztlicher Leiter von DENERVATIO, dem Zentrum für Gelenkdenervationen am Standort ...

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Das Zentrum

zmejaDENERVATIO in Berlin und Düsseldorf ist eine überregionale Anlauf- stelle für chronische Gelenkschmerz-Patienten mit Schmerzen im Kniegelenk, Handgelenk ...

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Aktuelles

neu-415Am 05. Mai 2014 um 19.00 Uhr hält Dr. Xydias einen weiteren Vortrag über die Kniegelenksarthrose und deren Behandlungsmöglichkeiten bei der VHS in Düsseldorf ...

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ChronologicalReviewKommen Sie in unsere Praxen und lassen Sie sicht testen. Die Untersuchung sagt voraus, ob Sie von einer Denervation profitieren.

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